OXI-Aktionen in mehr als einem Dutzend deutschen Städten | griechenlandsolidarität

AFISA-ENGLISH.inddFreitag, 3. Juli 2015 – 16:00 Uhr Demonstration in Bremen
https://www.facebook.com/events/761829563925385/

Freitag, 3. Juli 2015 – 17:00 Uhr Kundgebung in Frankfurt/Main
https://www.facebook.com/events/877818575634015/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Demonstration in Berlin
https://www.facebook.com/events/1442089856100568/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Kundgebung in Hamburg https://www.facebook.com/events/1493959207562753/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Kundgebung in Düsseldorf
https://www.facebook.com/events/1450517598603401/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Demonstration in Freiburg
https://www.facebook.com/events/1611975505744268/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Demonstration in Köln
https://www.facebook.com/events/107457979596599/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Kundgebung in Lübeck
https://www.facebook.com/events/1663730860506783/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Kundgebung in Stuttgart
https://www.facebook.com/events/936663203064257/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr Kundgebung in Münster
https://www.facebook.com/events/1609211509361790/

Freitag, 3. Juli 2015 – 18:00 Uhr, Bochum
http://bit.ly/1C21Qq9

auch am Samstag und am Freitag

Samstag, 4. Juli 2015 – 11:00 Uhr Kundgebung in Mannheim
https://www.facebook.com/events/846618722040017/

Do. 2. Juli – 19:00 Uhr Öffentliche Versammlung Osnabrück
https://www.facebook.com/events/878969638848626/AFISA-ENGLISH.indd

 

 

Quelle: OXI-Aktionen in mehr als einem Dutzend deutschen Städten | griechenlandsolidarität

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Tsipras: die Demütigung eines ganzen Volks zum Ziel

Alexis-Tsipras“Autoritarismus und brutale Austerität versus Demokratie”

Übersetzung der Rede, die Ministerpräsident Tsipras in der Nacht vom 26. zum 27. Juni im griechischen Fernsehen an die Bevölkerung hielt:

Liebe Griechen und Griechinnen,
seit sechs Monaten kämpft die griechische Regierung darum, unter den Bedingungen eines beispiellosen  wirtschaftlichen  Würge- griffs, das Mandat umzusetzen, das ihr uns gegeben habt.

Ihr habt uns den Auftrag gegeben, in Verhandlungen mit unseren europäischen Partnern die Austeritätspolitik zu beenden, damit Wohlstand und soziale Gerechtigkeit in unser Land zurückkehren können. Es war ein Mandat für ein nachhaltiges Abkom- men, das sowohl unsere Demokratie als auch die gemeinsamen euro- päischen Regeln respektiert und das es uns endlich ermöglicht, die Krise zu überwinden.

Während der gesamten Phase der Verhandlungen wurde von uns verlangt, dass wir das von der letzten Regierung akzeptierte Memorandum umsetzen sollen, obwohl dieses von den Griechinnen und Griechen bei den letzen Wahlen kategorisch abgelehnt worden war.
Doch nicht eine Minute lang haben wir daran gedacht, uns zu unterwerfen und euer Vertrauen zu verraten.

Die ganze Rede auf deutsch: Hier

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Erklärung des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras 28.06.2015

Presseamt des Ministerpräsidenten 28.06.2015

Erklärung des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras

Die gestrige Entscheidung der Eurogroup, dem Gesuch der griechischen Regierung nach einer wenige Tage umfassenden Verlängerung des Programms, in denen sich das Volk zum Ultimatum der Gläubiger äußern kann, nicht zu entsprechen, verkörpert für europäische Verhältnisse offenkundig einen Akt, der das Rechts eines souveränen Staates auf ein demokratisches Votum, auf das höchste und heilige Recht der Meinungsäußerung, infrage stellt.

Diese Entscheidung hat heute dazu geführt, dass die EZB die Liquidität der griechischen Banken nicht erhöhen wird und die Bank von Griechenland zur Inkraftsetzung von Maßnahmen der Bankenschließung und der Beschränkung der Bankabhebungen gezwungen. Es ist mehr als sicher, dass dieser Beschluss kein anderes Ziel verfolgt, als den Willen des griechischen Volkes unter Druck zu setzen und das normale demokratische Verfahren des Volksentscheides zu behindern.

Sie werden es nicht schaffen. Diese Schritte werden genau das Gegenteil bewirken. Sie werden das griechische Volk nur noch mehr in seiner Wahl bestätigen, die nicht hinnehmbaren Vorschläge des Kürzungsprogrammes und die Ultimaten der Gläubiger abzulehnen.

Eine Sache bleibt jedoch gewiss: Die Verweigerung einer nur wenige Tage umfassenden Verlängerung und der Versuch der Entwertung eines der wertvollsten demokratischen Verfahren stellt einen Akt der Entwürdigung und der größten Schande für die demokratische Tradition Europas dar.

Aus diesem Grund habe ich heute erneut die Bitte um eine kurzzeitige Verlängerung vorgebracht, in diesem Fall beim Vorsitzenden des Europarates und bei den 18 Regierungschefs der Länder der Eurozone, ebenso wie bei den Leitungen der EZB, der Kommission und des Europaparlaments. Ich erwarte ihre unverzügliche Reaktion auf eine begründete Forderung nach Demokratie.

Es sind die Einzigen, die so bald wie möglich, sogar noch heute Abend, den Entschluss der Eurogroup wenden und der EZB die Möglichkeit geben können, den Liquiditätsfluss der Banken wiederherzustellen. Dessen ungeachtet ist in den nächsten Tagen Nüchternheit und Geduld in jedem Fall erforderlich.

Die Bankeinlagen der Bürger bei den griechischen Banken sind absolut sichergestellt.
Ebenso sichergestellt ist auch die Überweisung von Gehältern und Renten.

Jedweden auftretenden Schwierigkeiten muss mit Besonnenheit und Entschlossenheit begegnet werden. Je besonnener wir den Schwierigkeiten begegnen, desto eher werden wir sie überwinden und desto milder werden ihre Auswirkungen sein.

Wir haben heute die Möglichkeit, uns selbst und der ganzen Welt zu beweisen, dass das Recht gewinnen kann. Wir haben ein weiteres Mal die historische Chance, eine Botschaft der Hoffnung und der Würde nach Europa und in die ganze Welt hinaus zu schicken.

Und mögen wir uns daran erinnern: In diesen kritischen Stunden, in denen wir uns alle mit der Größe unserer Geschichte messen, ist unsere einzige Angst die Angst. Wir werden es nicht zulassen, dass sie über uns siegt.
Wir werden es schaffen.

Die würdevolle Haltung der Griechen gegenüber den Erpressungen und dem Unrecht wird eine Botschaft der Hoffnung und des Stolzes nach ganz Europa hinaus schicken.

Übersetzung: CS

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Schluss machen mit Schuldendienst für Banken !

Streicht Griechenlands Schulden!

Jahrelang wurde in Griechenland gekürzt, gespart und gestrichen. Die Folgen: Die Wirt- schaft brach ein, die Menschen verarmten und die Schulden stiegen weiter. Die sogenan- nten „Rettungsgelder“ flossen großteils an den Finanzsektor.

Diese falsche Politik hat die Krise in Griechenland so stark vertieft, dass sich das Land ohne Schuldenerleichterung unmöglich erholen kann. Die Initiative „Cancel Greek Debt“ wird von mehr als 45 Organisationen unterstützt.

HIER geht es zur internationalen Seite.

Unterzeichnen auch Sie die Petition: Schluss mit der Verarmungspolitik – streicht Griechenlands Schulden!

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GSKK auf dem Edelweisspiratenfest

Es war ganz gut, dass wir früh aufgestanden waren und uns am Sonntag auf dem 11. Kölner Edelweisspiratenfest einen guten Standplatz auswählen konnten.
Auch die intensive Vorbereitung mit Arbeitsaufgaben und Schichtplan für den Stand entfalteten eine positive Wirkung. Sobald man die Treppen heraufstieg, erblickte man unseren Efeu umrankten GSKK Stand.

SeifeInnenhofGeremia und ManfredAfrikanisches-Essen

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Das ging auch mehreren tausend Besuchern des Festivals so und unser Stand weckte bei vielen Interesse. Eifrig verteilten wir mehrere hundert Exemplare der Ausgaben des „Faktencheck Hellas“ gemeinsam mit unserem GSKK-Flyer.
Viele Besucher hatten auch das Bedürfnis, an dem Stand ihre Sicht auf die Lage in Griechenland zu diskutieren. Die verwirrenden und widersprüchlichen Meldungen in den Medien hinterliessen bei vielen das Empfinden, dass dort eh „nur getrickst“ werde, um die Banken noch fetter werden zu lassen.

Interessant war auch, dass manchmal einige sehr junge Leute in der Lage waren, genau die Meldungen zu benennen, die sich gegenseitig widersprechen.
Es gibt sie also doch, die kritischen Leser/innen, die genauer hingucken, um sich ein eigenes Bild machen zu können.

Mitglieder der griechischen Gemeinde Köln und die jungen Mitglieder der Gruppe Antilog waren ebenfalls an unserem Stand aktiv.
Wir konnten bis auf wenige Exemplare unseren Bestand der „Solidaritätsseife“ von der VIO.ME Belegschaft verkaufen.

Gegen 17 Uhr erlebten die Festivalbesucher einen heftigen aber kurzen Regenschauer. Der Stand wurde kurze Zeit mit Plastik abgedeckt und danach ging es wie zuvor mit Musikbegleitung weiter.
Von den tiefer gelegenen Bühnen wurden wir von zwei Seiten mit Musik belebt und nebenan an den Ständen gab es kulinarisches aus Afrika und Südamerika.
Den Veranstaltern des Festivals ein herzliches „Danke“!

Alles in allem ein Erfolg für uns und die Veranstalter – machen wir also weiter und organisieren weitere Erfolge.

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Offener Brief der Jusos Bayern an Sigmar Gabriel – Jusos Bayern

Lieber Sigmar, es reicht!
Wir haben uns ja schon öfter gefragt, welche Überlegungen hinter so manchem öffentlichkeitswirksamen Auftritt unseres Parteivorsitzenden stehen. Mit deinem Gastbeitrag zum drohenden Euroaustritt Griechenlands hast du dich aber in vielerlei Hinsicht selbst übertroffen. In Europa wachse die Stimmung „Es reicht“, erzählst du da in jener Bildzeitung, die seit Beginn der Krise mit blanker Hetze gegen „die faulen Griechen“ die Stimmung an den deutschen Stammtischen anheizt. Gemeint hast du damit die erneut stockenden Verhandlungen über Schuldenschnitte und Kredite mit der griechischen Regierung. Du redest von „Spieltheoretikern“ und „Zockern“, von „Kommunisten“ und „überzogenen Wahl- versprechen“. Und, damit der sprichwörtliche deutsche Stammtisch auch brav applaudiert, müssen natürlich auch wieder die „deutschen Arbeitnehmer und ihre Familien“ herhalten.

Quelle: Offener Brief der Jusos Bayern an Sigmar Gabriel – Jusos Bayern

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Springer-Hetze gegen Griechenland spielt die alte Rassismus-Karte | griechenlandsolidarität

russians_at_navarinoEinen Angriff auf die griechische Regierung, das griechische Volk aber auch auf die mit Griechenland solidarischen Deutschen unternimmt erneut die konservative
“Welt”. Diesmal wird die Geschichte bemüht, um vor der Gefährlichkeit der Griechen für Europa zu warnen. Die Angst des Autors, die er seinen konservativen Lesern vermitteln möchte, um sie gegen die Griechen und Griechenlandfreunde im Land aufzuhetzen, ist in diesen beiden Sätzen gut wiedergegeben: “Danach war an eine
Fortsetzung der bis dahin erfolgreichen osmanischen Offensive nicht mehr zu denken. Die Revolution hatte gesiegt und sollte 1830 auch Frankreich, Italien und Polen
erschüttern.”
Demnach kann der Kampf der Griechen nach Unabhängigkeit, Freiheit und soziale Gerechtigkeit damals wie heute andere Völker zur Nachahmung inspirieren und um mit den Worten des Autors zu sprechen, die erfolgreiche Bankenoffensive gegen die Völker Europas stören.

Quelle und weiterlesen: Springer-Hetze gegen Griechenland spielt die alte Rassismus-Karte | griechenlandsolidarität

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