Κάτω τα ξερά σας από τη ΒΙΟ.ΜΕ! Hände weg von VIO.ME! #defendviome
Die einzige Fabrik des Landes, die von den Bossen befreit und der Gesellschaft zurückgegeben wurde, die einzige Fabrik, die im Sinne von Selbstverwaltung, Gleichheit und Solidarität arbeitet, ist in Gefahr! Die große Solidaritätsbewegung wird jede „Investition“ und jede Zwangsräumung stoppen!
„Jahrzehntelang blieben die Gesichter derjenigen, die in Griechenlands dunkelster Stunde hingerichtet wurden, der Geschichte verborgen. Nun hat die Archivforschung der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) einem der Opfer – einem jungen Mann aus Chania – einen Namen und eine Geschichte gegeben.
Am 1. Mai 1944 wurden etwa 200 kommunistische Gefangene auf dem Schießplatz Kaisariani in Athen hingerichtet – ein Massaker, das als eines der tragischsten Kapitel der griechischen Widerstandsbewegung gilt. Kürzlich gelang der KKE ein bedeutender historischer Durchbruch, indem sie zwei der Opfer anhand von erhaltenen Fotos und akribischen Archivrecherchen identifizieren konnte: Thrasybulos Kalafatakis, ein 30-Jähriger aus Chania, und Dimitris Papadopoulos, pontischer Abstammung.
Die Entdeckung der Kaisariani-Fotos
Eine sensationelle Entdeckung, die in griechischen Geschichts- und Wissenschaftskreisen für Aufruhr gesorgt hat: Bislang unbekannte Fotos, die die Massenhinrichtung von Kaisariani am 1. Mai 1944 dokumentieren, sind unerwartet auf der Online-Auktionsplattform eBay aufgetaucht. Zum ersten Mal seit über acht Jahrzehnten kann die Welt die Gesichter der Opfer und Täter sehen, eingefroren in einem einzigen, erschütternden Moment.
Das Auftauchen dieser Fotos am Samstag, den 14. Februar 2026, hat eine intensive Debatte über die Bewahrung von Geschichte, die Ethik der Dokumentation von Nazi-Kriegsverbrechen und die Verpflichtung der Nationen ausgelöst, die Erinnerung an diejenigen, die durch staatliche Gewalt ums Leben gekommen sind, wiederherzustellen und zu ehren. Was als gewöhnliche Online-Auktion begann, ist zu einem außergewöhnlichen Fenster in eine der dunkelsten Stunden Griechenlands geworden.
Die Entdeckung: Wie unbekannte Fotos bei eBay auftauchten
Am Samstag, dem 14. Februar 2026, bemerkte eine aufmerksame Gemeinschaft von Historikern und Forschern etwas Außergewöhnliches bei eBay: eine Sammlung von Originalfotografien, die den Hinrichtungsort Kaisariani am 1. Mai 1944 dokumentieren. Die Fotos befanden sich offenbar seit mehr als 80 Jahren in Privatbesitz – wahrscheinlich im Besitz einer deutschen Familie mit einem Angehörigen, welcher im Zweiten Weltkrieg bei den Besatzungstruppen in Griechenland stationiert war. (…)“
„Mehr als 80 Jahre galten sie als verschollen, nun tauchten Fotos der Hinrichtung von 200 Griechen in Kaisariani ausgerechnet bei eBay auf. Die Bilder lösen in Griechenland Entsetzen aus und befeuern Forderungen, die Auktion zu stoppen und die Dokumente in Staatsbesitz zu bringen.
Die Veröffentlichung von Fotos der Hinrichtung von 200 Griechen durch die Nazis am 1. Mai 1944 hat in Griechenland große Aufmerksamkeit ausgelöst. Die Aufnahmen gelten nach ersten Einschätzungen als authentisch – und haben starke Emotionen sowie politische Reaktionen hervorgerufen.
Es handelt sich um Bilder der Erschießung griechischer Widerstandskämpfer auf dem Schießplatz von Kaisariani (auch: Kessariani). Von dieser Hinrichtung war bislang kein Foto bekannt. Nun tauchten mehrere Aufnahmen aus der Zeit auf – ausgerechnet, weil sie bei eBay zur Versteigerung angeboten wurden.
Entdeckt wurden die Fotos von der Facebook-Gruppe „Greece at WWII Archives“, die regelmäßig Dokumente und vor allem Bilder aus Griechenland während des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht. Die Gruppe machte den Fund öffentlich und teilte die Aufnahmen. (…)“
Auf der griechischen Insel Kreta protestieren einige tausend Inselbewohner gegen den dort ankernden US-Flugzeugträger »Gerald Ford«. Seit 45 Jahren fordern sie den Abzug der US-Truppen.
Wollen sich nicht in einen Krieg verwickeln lassen: Protest gegen die »USS Gerald Ford« am Dienstag in Chania
Einige tausend Inselbewohner waren es, die am Dienstag nachmittag in der kretischen Hafen- und Universitätstadt Chania friedlich gegen die andauernde Präsenz US-amerikanischer Militäreinheiten protestiert haben. Auslöser des starken zivilen Widerstands gegen den »US-Imperialismus« war die Ankunft des US-Flugzeugträgers »Gerald Ford« am Montag im Hafen von Souda. Die Souda-Bucht gilt seit Odysseus’ Zeiten als einer der weltweit größten Naturhäfen und als strategischer Knotenpunkt zwischen Europa und Asien.
Seit einem halben Jahrhundert verlangen nicht nur die Menschen der auf rund 150.000 Einwohner angewachsenen Nordwestmetropole der Insel den Abzug der US-Amerikaner. Geteilt wird diese Forderung auch in der Hauptstadt Heraklion. Souda ist seit den Jahren der griechischen Militärdiktatur (1967 bis 1974) nicht nur der wichtigste NATO-Stützpunkt im östlichen Mittelmeer. Bürgermeister und Stadträte waren sich über die Jahrzehnte auch einigermaßen sicher, dass in den Felskatakomben am Nordufer der Bucht bis heute gegen ihren Willen US-Atomwaffen gelagert werden. (…)
“Chania has become a place serving the NATO murderers.”
Hundreds on the Greek island of Crete held a protest in response to the docking of the U.S.S. Gerald Ford at the port of Chania. The U.S. aircraft carrier is headed toward Iran as tensions between the two countries continue… pic.twitter.com/k5bkT5ewCY
Zur Bedeutung der Einführung des 13-Stunden-Tages in Griechenland
Nach mehr als 100 Jahren geht in Griechenland eine Ära zu Ende: Mitte Oktober 2025 wurde vom griechischen Parlament ein Gesetz zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten verabschiedet, das die Ausdehnung eines Arbeitstages auf 13 Stunden erlaubt.
Mit Ihrer Gesetzesinitiative hat die Regierung Mitsotakis Griechenlands führende Rolle bei der Deregulierung der Arbeitsverhältnisse in der EU verteidigt. Nach einer Reihe von Einschränkungen der Rechte abhängig Beschäftigter – zuletzt wurde die Sechs-Tage-Woche eingeführt – stellt das neue Gesetz einen Meilenstein dar. (…)
Formal bleibt die 40-Stunden-Woche das Maß der Dinge. Doch unabhängig von diesen Einzelheiten, die in den großen schwarzen und grauen Sphären der Ökonomie wie etwa dem Tourismus-Sektor ohnehin keine Geltung haben, wird die Abschaffung des Acht-Stunden-Tages ins Werk gesetzt und ein seit der großen Schuldenkrise nach 2008 schrittweise durchgesetzter Ist-Zustand gesetzlich sanktioniert. (…)
Beschädigtes Patrouillenboot der griechischen Küstenwache nach einer Kollision mit einem Flüchtlingsboot. +++ dpa-Bildfunk +++
Neue Zeugenaussagen von Überlebenden des tödlichen Unglücks vor Chios stellen die Darstellung der Ereignisse durch die griechische Küstenwache in Frage. Vor dem Untersuchungsrichter beschreiben Insassen des gesunkenen Flüchtlingsbootes übereinstimmend eine plötzliche, durch das Patrouillenboot verursachte Kollision – ohne Vorwarnung. Dessen Besatzung hatte zunächst behauptet, das aus Richtung der Türkei kommende Boot sei »mit Licht- und Tonsignalen« zum Stoppen aufgefordert worden, habe dann aber den Kurs geändert und seinerseits das Küstenwachschiff gerammt.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters gaben drei Überlebende an, ihr motorisiertes Schlauchboot habe seinen Kurs nicht geändert und keine Warnung erhalten.
»Wenn sie uns verfolgt hätten, hätten wir angehalten. Wir waren auf einem Schlauchboot mit Kindern. Wir fuhren einfach geradeaus«, sagte einer der Insassen zu Reuters. Die Überlebenden berichten demnach übereinstimmend, sie hätten nur gesehen, wie kurz vor dem Aufprall ein helles Licht eingeschaltet worden sei. Ein weiterer Überlebender gab an, nach dem Aufprall umgeben von verletzten Menschen und Blut wieder zu Bewusstsein gekommen zu sein.“
Bei dem Unglück am 3. Februar vor der Ägäis-Insel Chios kamen 15 Menschen ums Leben, zwei schwangere Frauen verloren außerdem ihre Babys. 24 Erwachsene und Minderjährige wurden teils schwer verletzt. Die Opfer waren afghanischer Herkunft.
Migrationsminister Thanos Plevris lobte vergangene Woche die Küstenwache für die Rettungsmaßnahmen und machte Menschenschmuggler für die Todesfälle verantwortlich. Mit diesem Vorwurf befindet sich ein marokkanischer Mann weiter in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Außenbordmotor des Bootes gesteuert und damit den Unfall verursacht zu haben. Der Mann erklärt indes, seine Eltern hätten einem türkischsprachigen Mann 3000 Euro für seine Überfahrt gezahlt.
Herzliche Grüße und die besten Glückwünsche zu Eurem 13. Geburtstag als rückeroberter Betrieb sendet euch das Griechenland Solidaritätskomitee Köln (www.gskk.org).
Seit nunmehr 15 Jahren sind wir miteinander verbunden. Wir haben von Eurer Fabrikbesetzung 2011 erfahren, als wir den Aufstand der griechischen Aganaktismenoi (Empörte) gegen das EU-Diktat begeistert unterstützt haben. Und als Ihr 2013 die Fabrik rückerobert und mit Eurer Produktion in Selbstverwaltung begonnen habt, gab es eine breite Unterstützungsbewegung in Deutschland und in Köln, mit der wir Euch vielfältig geholfen haben.
Bootsunglück vor der griechischen Insel Mykonos (Archivbild) Foto: dpa/Griechische Küstenwache
Griechenlands Regierung hat dem Parlament einen Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem die Strafen für sogenannten »Migrantenschmuggel« erneut deutlich erhöht werden sollen. Nach Angaben des Migrationsministeriums sollen »die Strafen für den illegalen Handel mit Migranten auf allen Ebenen verschärft« werden. Künftig könnten Verurteilte mit lebenslanger Haft belegt werden.
Derzeit werden Haftstrafen in Griechenland bereits häufig kumulativ verhängt, da jede geschleuste Person einzeln für das Strafmaß zählt. Auf diese Weise kommen Urteile mit mehreren hundert Jahren Haft zustande. Häufig sind erwachsene und minderjährige Geflüchtete aus dem Sudan betroffen, die zu Hunderten in griech. Gefängnissen sitzen. (…)
In #Griechenland werden Haftstrafen für "Migrantenschmuggel" mit einer dreistelligen Jahreszahl verhängt, denn jede unterstützte Person wird dazu gezählt. Dieses Regime wird nun massiv verschärft. Wohl als Reaktion auf eine jüngste Schlappe der Justiz:https://t.co/WfBqcLrxve
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.