Pressemitteilung der ΠΟΠ Initiativgruppe griechische Kultur in Deutschland e.V.

Solidaritätskonzert für Griechenland und die „Ärzte der Welt“ in Thessaloniki.

DSC_0699Mehr als 2800 € für Ärzte der Welt in Griechenland Die Initiativgruppe griechische Kultur in Deutschland e.V. (ΠΟΠ) veranstaltete am Sonntag, den 21. Februar in der Kölner Alteburg ein Solidaritätskonzert für Griechenland und die „Ärzte der Welt“ in Thessaloniki. Gemeinsam mit Klaus dem Geiger, dem von ihm geleiteten Kunstsalonorchester, der Sängerin Annabella Pappou, Othon Kaimaktsis sowie Christos Papadopoulos (beide Buzuki) und dem Terpsichore-Chor unter der Leitung von Giorgos Chatziantonis (Rhodos/Köln) gaben die Musiker ein fast dreistündiges Konzert mit Liedern bekannter griechischer Komponisten und Sänger. Das mit mehr als 260 Gästen besuchte Konzert stand unter der Schirmherrschaft des Griechischen Generalkonsuls Grigorios Delavekouras, der aus Düsseldorf gekommen war. Ebenfalls als Ehrengast war die Präsidentin der Vereinigung der Deutsch Griechischen Gesellschaften (VDGG), dem Dachverband von insgesamt 47 deutsch-griechischen Gesellschaften, Frau Sigrid Skarpelis-Sperk, zugegen. Der Reinerlös der Veranstaltung beträgt mehr als 2800,00 €, die an Arzte der Welt in Thessaloniki überwiesen werden. Die ΠΟΠ dankt allen Mitgliedern und Freunden Griechenlands, die an der Veranstaltung teilgenommen haben und dieses Ergebnis möglich gemacht haben.

Köln, den 25. Februar 2016

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Solidaritätskonzert für Griechenland und die „Ärzte der Welt“ in Thessaloniki

Sonntag, den 21. Februar 2016, 17:00 Uhr Einlass ab 16:30 Uhr
Solidaritätskonzert für Griechenland
und die „Ärzte der Welt“ in Thessaloniki.

Die POPPOP-2016-Hellas-Solidaritätskonzert-Plakat-A4_web Initiativgruppe-griechische.kultur in der der Bundesrepublik Deutschland  e.V. organisiert in Köln ein Solidaritätskonzert für Griechenland unter Mitwirkung des Kunstsalonorchesters (Leitung und Violine Klaus der Geiger) und dem Chor Terpsichori (Leitung und Piano Giorgos Chatziantonis aus Rhodos). Eine weitere Beteiligte ist die Sängerin Annabella Papou aus Thessaloniki sowie Othon Kaimaktsis und Christos Papadopoulos (Bouzouki).
Bereits 2012 wurde im Kunsthaus Rhenania erfolgreich ein Konzert dieser Initiative durchgeführt, um die „Ärzte der Welt Griechenland“ zu unterstützen. Dieses Mal wird der Erlös dem „Ärzte der Welt“ Team Thessaloniki zugute kommen.
Freundlicherweise hat die Schirmherrschaft der Griechische Generalkonsul Herr Grigorios Delavekouras, Düsseldorf übernommen.
Eintritt: 12 €
Ort: ALTEBURG, Alteburger Str. 139, 50968 Köln
Veranstalter: ΠΟΠ Initiativgruppe Griechische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

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Herkules-Arbeit des Trauerns

Deutschland In dem Buch »Trauer um Deutschland« versammelt Argyris Sfountouris Reden und Aufsätze sowie Fotos und historische Schriftstücke

Von Tina Gericke

Argyris Sfountouris ist einer der Überlebenden des Massakers im griechischen Dorf Distomo. Am 10. Juni 1944 ermordeten deutsche SS-Soldaten 218 Menschen, darunter auch Argyris‘ Eltern und 28 seiner Verwandten. Durch seinen Auftritt in der ZDF-Sendung »Die Anstalt« erlangte er in diesem Jahr bundesweit Aufmerksamkeit. Doch schon seit 1993 kämpft er auf unterschiedlichen Ebenen für die Richtigstellung der geschichtsfälschenden Darstellungen der Ereignisse, für die Verurteilung der Taten und für ein menschenwürdiges Gedächtnis an die Toten und Überlebenden. (ak 602 ) Auf juristischer Ebene ist daraus längst ein Kampf um »Menschenrechte für die Opfer der Kriege« geworden. (ak 608)

»Trauer um Deutschland«, so lautet der Titel seines Buches, das nun auf Deutsch erschienen ist. Er vermag zu irritieren: Wieso um Deutschland, das Land der Täter, trauern? Geht es doch um die Trauer um die 218 Ermordeten und die Überlebenden von Distomo und darüber hinaus um die Tausenden von Ermordeten während der Besatzungszeit und um die verweigerte Anerkennung dieser Kriegsverbrechen.

Quelle: ak 611: Herkules-Arbeit des Trauerns

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Solidarität ist wichtiger denn je!

Trotz Troika Erpressungen: Europas Süden bleibt rebellisch

Abschlusserklärung – Treffen der Griechenland Solidaritätsgruppen am 21./ 22. November in Kassel

Als am 25. Januar Syriza in Griechenland die Wahlen gewann, löste dies nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa eine Welle der Hoffnung aus. Hoffnung darauf, dass nun die Zeit der gnadenlosen Kürzungspolitik vorbei sei und die Zeit reif ist für eine Politik, die die Verbesserung der Lage der sozial Schwachen im Fokus hat. Den europäischen Machthabern in Berlin und Brüssel war dies ein Horror.

Von Anfang an ging es ihnen darum, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den Erfolg des „Experiments Syriza“ zu verhindern. Nicht von ungefähr erklärten sie immer wieder, dass man die Syriza-AnEl Regierung in Schranken weisen müsse, weil ja sonst das griechische Beispiel in Europa Schule machen könnte. Mit ihren ökonomischen Gewaltmitteln würgten sie den Athener Frühling 2015 ab. Ihr ökonomisches Diktat, das „Dritte Memorandum“, sollte bei allen Gegnern der neoliberalen Gewaltpolitik Angst und Schrecken und vor allem ein nachhaltiges, lähmendes Gefühl der Ohnmacht bewirken. Mit jeglichen Träumen von einer demokratischen und sozial gerechten Welt nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa, sollte Schluss gemacht werden.

Wir müssen einräumen: Leider ist es uns in Europa und insbesondere in Deutschland im ersten Halbjahr 2015 nicht gelungen, eine breite Solidaritätsbewegung mit den Menschen in Griechenland zu entwickeln und jene massenhaften Proteste gegen die Regierung von Merkel, Schäuble und Gabriel zu organisieren, die erforderlich gewesen wären, um der Syriza geführten Regierung und der griechischen Bevölkerung in ihrem Kampf gegen die Troika spürbar den Rücken zu stärken und zusätzliche politische Spielräume zu eröffnen.

Tatsächlich löste die Unterwerfung von Syriza unter das Diktat der europäischen Machthaber in Griechenland unmittelbar einen Schock und tiefe Niedergeschlagenheit aus. Auch im Rest von Europa hatte dies ein Platzen der Hoffnungen und ein Anwachsen von Resignation zur Folge. Hier in der BRD haben seither die Regierenden den Eindruck zu erwecken versucht, als sei jetzt nach dem Sieg der Troika alles in trockenen Tüchern und die Voraussetzungen für eine Besserung der Lage geschaffen. Obwohl sich durch die im Dritten Memorandum vorgesehenen Kürzungsmaßnahmen die humanitäre Krise in Griechenland noch weiter verschärft, finden sich seit Juli 2015 in den „Qualitätsmedien“ der BRD kaum mehr Berichte über die soziale Not in Griechenland.

Jetzt, fünf Monate nach dem Sieg der Troika über Syriza, zeichnet sich ab, dass es den europäischen Eliten mit ihrer Angst und Schrecken verbreitenden Politik des ökonomischen Terrors nicht gelungen ist, eine nachhaltige Friedhofsruhe herzustellen – weder in Griechenland, noch im restlichen Europa. Der Generalstreik in Griechenland am 12. November, der erste Generalstreik nach Erzwingung des Dritten Memorandums und der erste unter einer Syriza geführten Regierung, zeigt, dass beträchtliche Teile der griechischen Bevölkerung das Kämpfen nicht verlernt haben und die von der Troika angestrebte Friedhofsruhe in Griechenland wohl ein frommer Wunsch von Schäuble, Juncker, Draghi und Lagarde bleiben wird.

Gleichzeitig tut sich ausgerechnet in dem Land, das den Griechen von den Euromachthabern immer als Musterbeispiel für Troika-konformes Verhalten präsentiert wurde, Erstaunliches. In Portugal wurde am 4. Oktober faktisch die Troika-gefällige Regierung Passos Coelho abgewählt.

In Portugal ist die Regierungsübernahme einer sozialdemokratischen Minderheits- regierung in den Bereich des Möglichen gerückt, die – abhängig von der Tolerierung durch die portugiesische KP und den „Linksblock“ – erklärt hat, die Politik der Austerität nicht fortführen zu wollen. Auch wenn wir in unserer Einschätzung der politischen Lage in Portugal gewiss unterschiedlicher Meinung sind, so zeigt das aktuelle Beispiel Portugal doch eines: Trotz ihrer gewaltigen Machtfülle haben die Eliten in Berlin und Brüssel Europa nicht so im Griff, wie sie sich das gerne wünschen.

In dieser Situation ist die Fortsetzung, ja Intensivierung unserer Solidaritätsarbeit mit den Menschen in Griechenland wichtiger denn je. Zum einen, weil das Dritte Memorandum die humanitäre Lage in Griechenland noch weiter verschärfen wird und für die Menschen unsere Unterstützung wichtiger ist denn je. Zum anderen, weil das Andauern des Widerstands in Griechenland und der mögliche Bruch mit dem Regime der Austerität in Portugal zeigen, dass Widerstand gegen den neoliberalen Irrsinn nicht nur nötig, sondern auch möglich ist. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen, den Mantel des Schweigens zu durchbrechen, den die tonangebenden deutschen Medien über die von der Troika angerichteten Verwüstungen zu hüllen versuchen.

Wir werden die politische und praktische Solidarität mit den Menschen in Griechenland fortsetzen, die unter den Folgen der Kürzungspolitik schwer zu leiden haben. Das betrifft – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die Gesundheitspolitik, die Bildungspolitik in all ihren Ausprägungen (von den Kindergärten bis zu den Universitäten), die Frage der Massenarbeitslosigkeit, des Mindestlohns, des Arbeits- und Tarifrechts, Situation der Frauen, der alten Menschen und der Flüchtlinge. Wir wenden uns gegen die Privati- sierungen von öffentlichen Einrichtungen und öffentlichem Eigentum.

Wir wenden uns in aller Schärfe gegen die Versuche der führenden Mächte in der Europäischen Union, in Griechenland riesige Internierungslager für Flüchtlinge einzurichten, um die Weiterreise der Flüchtlinge in Richtung Kerneuropa zu verhindern.
Wir werden auch in Zukunft die Themen Reparationen, individuelle Entschädigungen und Zwangskredit im Zusammenhang mit den während der Nazibesatzungszeit in Griechenland begangenen Massaker und Verwüstungen auf die Tagesordnung setzen.

Nach wie vor steht für Griechenland das Thema der Schuldenstreichung ganz oben auf der Tagesordnung. Wir verstehen uns als Teil einer europaweiten Bewegung für Schuldenaudits und Schuldenstreichungen.

Nach der Niederlage der Syriza geführten Regierung drängt sich natürlich die Diskussion über europäische Perspektiven des Widerstands auf. Die Organisierung einer europaweiten Anti-Austeritätsbewegung und die solidarische gemeinsame Weiterentwicklung unserer Vorstellungen darüber, wie ein anderes Europa aussehen kann, sind weitere wichtige Schlussfolgerungen, die wir aus dem Kampf und der Nieder- lage in Griechenland ziehen.

Wir erklären: Trotz des Dritten Memorandums und erfolgreicher Erpressung der Syriza-AnEl Regierung durch die Troika: Der Widerstand gegen die antisoziale, menschenfeindliche Politik der Troika geht weiter. Ein Bruch mit der Politik der Austerität ist unverzichtbar – in Griechenland und allen anderen Ländern in Europa.

Verabschiedet am 22.11.2015 von den anwesenden Mitgliedern des bundesweiten Treffens der Griechenland Solidaritätsbewegung

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Protest gegen Einreiseverbot – Auswärtiges Amt

folgende Erklärung des GSKK  wurde
an das Auswärtige Amt Deutschlands übermittelt
! (Antwort des AA  unten )

Betreff: Wir sind geschockt – Protest !

Empörter Protest!

Das GSKK protestiert voller Empörung gegen das Einreiseverbot für die weltbekannte Gruppe „Grup Yorum,“ die auch hierzulande viele Bewunderer hat.

Begründet wurde die Visaverweigerung vom deutschen Konsulat mit Sicherheitsbedenken. Ihnen werde die Einreise verweigert, weil elf der Bandmitglieder im Schengener Informationssystem SIS gelistet seien. Dabei handelt es sich um eine Datenbank europäischer Polizei- und Sicherheitsbehörden, in der etwa zur Fahndung ausgeschriebene oder „unerwünschte“ Personen gespeichert werden. Es zeigt sich einmal mehr, welche Folgen es haben kann, wenn man auf einer Liste steht, deren Inhalte und das Zustandekommen völlig intransparent sind und von niemand überprüft werden kann.

Für die Band wäre es fast ein Heimspiel gewesen. Schließlich hat sie auch schon in den vergangenen Jahren in Oberhausen vor einer begeisterten Anhängerschaft gespielt. Im letzten Jahr solidarisierte sie sich bei dem Konzert mit den Opfern des NSU-Terrors. Doch in diesem Jahr wird der Band durch die deutsche Regierung plötzlich die Einreise verweigert .

Wir betrachten diese skandalöse Verweigerung als eine Unterstützung der autoritären Politik des türkischen Staatspräsidenten bis in das Ruhrgebiet hinein und fordern die sofortige Rücknahme dieser Entscheidung durch das deutsche Konsulat, damit die Gruppe am 14. Nov. in Oberhausen wieder auftreten kann!

Grüße

Das „Griechenland – Solidarität Komitee Köln“ http://gskk.eu/
 
Zur Kenntnisnahme, da wahrscheinlich niemand sich die Mühe machte:

https://www.youtube.com/watch?v=Mih-SAO76Aw

DIE ANTWORT DES AUSWÄRTIGEN AMTES!

Die Antwort des Auswärtigen Amtes auf unseren Protest:
AUSWÄRTIGES AMT
Bürgerservice

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage beim Bürgerservice des Auswärtigen Amtes.
Gegen ablehnende Entscheidungen im Visumverfahren steht jedem Antragsteller der Rechtsweg offen. Es bleibt der Entscheidung des Visumantragstellers überlassen, die Ablehnung zunächst nochmals von der zuständigen Auslandsvertretung im Rahmen des Remonstrationsverfahrens überprüfen zu lassen
oder unmittelbar Klage beim Verwaltungsgericht Berlin einzureichen.
Im Fall der Ablehnung eines Visums für den kurzfristigen Aufenthalt
(„Schengen-Visum“) enthält der Ablehnungsbescheid eine Rechtsbehelfsbelehrung,
die den Antragsteller über die zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel zur Anfechtung der Entscheidung informiert. Rechtsmittel müssen in diesem Fall binnen Monatsfrist eingelegt werden.

Für weitere Auskünfte zum Rechtsmittelverfahren wenden Sie sich bitte unmittelbar an die Auslandsvertretung, die die Ablehnung ausgesprochen hat.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgerservice im Auswärtigen Amt

 

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SOLIDARITÄT MIT DER KÄMPFENDEN BELEGSCHAFT!
  EINLADUNG
Das „Griechenland – Solidarität Komitee Köln“ lädt dich zu einer Solidaritätsveranstaltung ein. Die Kollegen der selbstverwalteten Firma VIO.ME teilten uns in einem Beschluss der Vollversammlung mit:
„ er (gemeint ist Tsipras) überläßt es der Gerichtsbarkeit, auf unserem Rücken ihr Spiel zu treiben, obwohl bereits feststeht, dass dieses Problem eine politische Lösung verlangt. Trotzdem halten wir eine solidarische Produktion aufrecht, um unser Überleben und die Kostendeckung des Betriebes zu sichern. Und wir benutzen den Begriff „solidarisch“, nicht nur weil unsere Produkte über solidarische Netzwerke vertrieben werden, vielmehr weil wir eine bestimmte Auffassung von der Produktionsweise haben. Im Gegensatz zu der früheren Herstellung von Baustoffen und stark säurehaltigen Reinigern sind die Produkte, die wir heute produzieren, Reiniger und Seifen, von sehr guter Qualität und auf natürlicher Basis hergestellt, die weder der Umwelt noch den Konsumenten schaden.“
Die Belegschaft ruft zu vielfältigen Aktionen gegen die erste Runde der Zwangsversteigerungen am
26.11., 3.12. und 10.12. auf, unter anderem zu einer internationalen Woche der Aktionen vom 17.11. bis zum 24.11.
Unsere Veranstaltung ist Teil dieser europaweiten Solidaritätskampagne !

Nach einer Einführung werden wir einen aktuellen Film (ca. 25 min) zum Kampf der Kollegen zeigen und auch über die aktuellen Widerstandskämpfe in Griechenland sowie den stockenden Verhandlungen mit der Geldgeber – Quadriga berichten.
Wir treffen uns am:
DIENSTAG, dem 17. November
um 19 Uhr
im DGB Haus Köln (Hans-Böckler-Platz 1)

HIER EIN EINDRUCK VON DER VERANSTALTUNG:

nach einigen Mühen ist das Video von unsrer Veranstaltung zu VIO.Me
vom 17.11.fertig auf youtube zu besichtigen.
Es ist wunderbar kurz und enthält nur ein paar kurze Ausschnitte und einen Textauszug aus der VIO.Me-Erklärung.
Für andere vielleicht nutzbar ist das Statement des zweiten Bevollmächtigten der örtlichen IG-Metall zur Solidarität mit der Belegschaft von Vio.Me.
Grüße
Manfred
Link zum Video
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Und nicht vergessen: DIE SOLIDARITÄT !

Nachdem die aufgezwungene EU-Politik zur Bankenrettung das Land in die Armut gestoßen hatte, brach das Gesundheitssystem zusammen: Ein Drittel aller Bürger hat keine Krankenversicherung mehr. Die Solidaritätsklinik in Thessaloniki ist die selbst- verwaltete Antwort von Beschäftigten des Gesundheitswesens auf diese gewollte Kata- strophe. Eine weitere Belastung kommt aktuell durch die vielen Flüchtlinge hinzu.

In dem Gründungsdokument heisst es zur Zielsetzung der Klinik:

Es handelt sich um eine Praxis, die dauerhaft, ohne jegliche finanzielle Beteiligung der Patienten, primäre medizinische und medikamentöse Betreuung an alle versicher- ungslose und sozial ausgegrenzte Patienten, Griechen oder Ausländer und zwar ohne Ausnahmen anbietet, mit dem Ziel, Druck auf den Staat auszuüben, damit den Menschen kostenlose Behandlung und wenn nötig auch kostenloser Krankenhausaufenthalt und die Möglichkeit einer Rehabilitation angeboten werden.

Das GSKK konnte Anfang Nov. 458 € an die soziale Klinik der Solidarität in Thessaloniki überweisen.Der Betrag setzt sich aus Spenden der Wiesbadener und der Kölner Gruppe zusammen.
Das Griechenland Solidarität Komitee Köln (http://gskk.eu) setzt die Sammlung zur Unterstützung der Klinik der Solidarität in Thessaloniki fort.

Wir sammeln weiterhin für diese Klinik Geld und ggfs Medikamente zur Unterstützung des Projekts

Für Geldspenden-Überweisungen:
Manfred Neugroda
IBAN: DE65 500 333 00 2173854100 (Santander Consumerbank)
BIC: SCFEDE33XXX
Kennwort: Griechenland
Der aktuelle Bedarf an Medikamenten findet sich hier – AKTUALISIERUNG OKT 2015
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https://www.kiathess.gr/index.php/de/
Diese Liste ist wichtig, da die Zulassungen von Land zu Land unterschiedlich sind….

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