Gauck-Besuch in Athen – Warten auf das Wort Verzeihung

Gauck-Besuch in Athen Warten auf das Wort Verzeihung

Hagen Fleischer im Gespräch mit Christiane Kaess

Antritt einer Dienstreise: Bundespräsident Joachim Gauck (dapd / Steffen Kugler)

Bundespräsident Joachim Gauck will bei seinem Besuch in Griechenland nach eigenen Worten an die „deutsche Unheilsgeschichte“ erinnern. „Das Wort Verzeihung ist bisher nicht gefallen bei dem Besuch deutscher Amtsträger“, sagte der Historiker Hagen Fleischer im DLF.

 

 

Gauck-Besuch in Athen – Warten auf das Wort Verzeihung.

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Mehr Armut, aber auch mehr Reichtum in Italien

17.02.2014

Mehr Armut, aber auch mehr Reichtum in Italien

Im Belpaese verschärfen sich die sozialen Unterschiede durch die Krise immer weiter

Von Anna Maldini, Rom

Die italienischen Familien werden immer ärmer. Das geht aus einem Bericht der Italienischen Notenbank hervor, die kürzlich ihre Analyse für den Zeitraum 2010 bis 2012 veröffentlicht hat.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/924222.mehr-armut-aber-auch-mehr-reichtum-in-italien.html

(c) Neues Deutschland 2014

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Viel Lärm um nichts

Italien: Scharfe Kritik an Renzis Regierungsprogramm

Gerhard Feldbauer

Das vom neuen italienischen Premierminister Matteo Renzi, dem Chef der Demokratischen Partei (PD), zu Wochenbeginn vorgelegte Regierungsprogramm (jW berichtete) ist auf vernichtende Kritik gestoßen, nicht nur bei den Kommunisten und anderen Linken. Nach sieben Jahren anhaltender Rezession, einem massiven Anstieg der Zahl der Arbeitslosen – allein 2013 kamen zwei Millionen Menschen neu dazu, darunter 40 Prozent Jugendliche –, einer galoppierenden Verarmung und einer Staatsverschuldung von 132 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gehört Italien inzwischen zu den Ländern der EU, die am härtesten von der Krise betroffen sind. Doch der neue Regierungschef habe »nicht eine einzige positive Antwort auf die dramatischen Fragen wie Arbeit, Renten, Gesundheit und Entwicklung« gegeben, kritisierte der Sekretär der Partei der Italienischen Kommunisten (PdCI), Cesare Procaccini. Diese Regierung werde die Linie ihrer Vorgänger uneingeschränkt fortsetzen.

Den Artikel finden Sie unter: http://www.jungewelt.de/2014/02-27/041.php

 

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Elend statt Hafenromantik Gewerkschaftsaktivisten in Piräus…

neues deutschland Mittwoch, 5. Februar 2014

Elend statt Hafenromantik
Gewerkschaftsaktivisten in Piräus kämpfen gegen Liberalisierung
und wachsende Verarmung

Ein Teil des Hafens im griechischen Piräus ist bereits seit Jahren privatisiert. Die schlechten Erfahrungen der Arbeiter führen heute zu verstärkten Protesten gegen eine
weitere Liberalisierung.

Artikel als PDF Datei hier

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Otto Köhler: Unsere Schulden in Athen

Unsere Schulden in AthenÜber „Schuldenkrise“, deutsche Besatzung, Ausplünderung und Wehrmachtsverbrechen in Griechenlandmit Otto Köhler, Journalist, Buchautor und PublizistMittwoch, 10. Oktober 201219.30 Uhr | Volkshochschule • Bergheimer Str. 76, Heidelberg

via Veranstaltung Otto Köhler: Unsere Schulden in Athen.

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Griechenland: Gesundheitswesen kaputt gespart!

Veranstaltung des GSKK

Dienstag, 11. März.2014 im DGB-Haus, Köln 19:00 Uhr
Hans Böckler Platz 1

 

Widerstand und Initiativen der Selbstorganisation

Seit 2010 befindet sich Griechenland unter der Knute der Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfond (IWF) und EU-Kommission.

Als Gegenleistung für Kredite, die in erster Linie der Schuldentilgung bei ausländischen Banken dienen, wurde das Land zu einer rigiden Austeritätspolitik gezwungen. Folge ist eine tiefe und lang anhaltende Rezession, die für Millionen Menschen und Familien Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste und Hoffnungslosigkeit für die Zukunft bedeutet. Eine Besserung ist bisher, auch entgegen den regierungsoffiziellen Bekundungen, nicht eingetreten.

Neben den Kürzungen und Einsparungen bei Löhnen und Renten, den Anhebungen der Steuern für die breite Masse, Schließungen im Bildungswesen etc., ist das öffentliche Gesundheitswesen mit am stärksten von der Austeritätspolitik betroffen.

Experten befinden das Niveau des Gesundheitswesens auf dem Status eines  Drittweltlandes. Beispielhaft seien hier genannt:

– ca. 30% der Bevölkerung sind aus der staatlichen Krankenversicherung EOPYY heraus gefallen.

– Die EOPYY hat eine Gesamtverschuldung bei Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern und Pharmakonzernen von ca. 2 Mrd Euro

– Öffentliche Krankenhäuser wurden geschlossen, überall Personal eingespart, Gehälter gekürzt

– Einweisungsgebühren und Zuzahlungen für die Krankenhausbehandlung und bei Diagnosen und Medikamenten wurden erhöht – Epidemische Erkrankungen wie TBC und Malaria haben enorm zugenommen Gegen diese Verelendungspolitik hat sich vielfältig Widerstand und Selbstorganisation entwickelt.

– ein Netz von ca. 30 sozialen Kliniken, in denen Patienten kostenlos und ohne Ansehen der Herkunft behandelt werden, hat sich gebildet, – Arztpraxen behandeln Patienten ohne Versicherung

– Krankenhauspersonal schmuggelt Patienten in die Krankenhäuser

– Demonstrationen und Aktionen finden in den Städten und vor den Krankenhäusern statt

Über die Situation in Griechenland und die Möglichkeiten zur Solidarität berichtet Nadja Rakowitz (www.vdaeae.de) vom Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, die Griechenland mit einer Delegation Anfang März 2014 besucht.

Das Griechenland-Komitee Köln (http:/ gskk.eu ) zeigt ein Interview mit dem Arzt Vassilis von der sozialen Klinik der Solidarität, den es im Oktober 2013 in Thessaloniki interviewt hat. Danach soll auch über Möglichkeiten der Unterstützung und Solidarität beraten werden.

Dienstag, 11.03.2014 im DGB-Haus,

Hans Böckler Platz 19 Uhr

Kontaktperson: Manfred N. mail: manfred.48@gmx.net

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Griechenland: Gesundheit SOS

Griechenland: Gesundheit SOS

Mit sofortiger Wirkung hat der griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis sämtliche Polikliniken des Landes geschlossen

Faktisch fehlt dem Land nach der Schließung der Polikliniken die primäre ärztliche Grundversorgung. Verkündet wurde sie bereits vor der Veröffentlichung eines entsprechenden Erlasses im Staatsanzeiger vom Minister höchstpersönlich. Damit wurden auf einen Schlag 8.500 Ärzte und Pfleger auf die Straße gesetzt.

Griechenland Solidaritäts Komitee Köln GSKK | Solidarität braucht Information.

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