Eine besetzte Seifenfabrik in Griechenland ist erneut bedroht
Von John Malamatinas
Der Kampf der Arbeiter der Ex-Fliesenfabrik VIO.ME in Thessaloniki geht weiter. Trotz vieler Solidaritätsaktionen in ganz Griechenland und anderen europäischen Ländern sowie der Etablierung eines Verkäufernetzwerks ohne Zwischenhändler ist das Projekt wieder akut bedroht: durch den Insolvenzverwalter.
VIO.ME (Viomichaniki Metalleftiki) wurde 1982 gegründet als eine von drei Tochterfirmen der Filkeram AG, die der Familie Filippou gehört. Als diese im Mai 2011 Konkurs anmeldete, besetzten die 30 verbliebenen VIO.ME-Arbeiter ihre Fabrik und stellten die Produktion auf ökologische Reinigungsmittel um. VIO.ME wurde zum Symbol der Selbstorganisierung, die Handseife auch im »nd«-Online-Shop erfolgreich angeboten. Im vergangenen Jahr folgte die offizielle Anerkennung als Sozialkooperative.












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