EU-Politiker loben das Ende der „Rettungsprogramme“ als Erfolg und die Ergebnisse des Eurogipfels als die Rückkehr Griechenlands in die finanzielle Freiheit. Frenkreich hatte „davor gewarnt ‚Versailles‘ zu wiederholen“ (Eric Bonse in seinem EU-Blog). Aber:
“ (…) Finanzminister Scholz, angeblich SPD, gab den Schäuble.
Sechs Stunden verhandelte er gegen den gesunden Menschenverstand – und stellte neue harte Bedingungen für den “historischen” Ausstieg aus dem dritten (und hoffentlich letzten) Hilfsprogramm.
So soll Athen bis 2022 einen Primärüberschuss (Budgetplus vor Schuldendienst) von 3,5 Prozent und danach bis 2060 jährlich 2,2 Prozent erreichen. Das gab’s noch nie in der Geschichte, Versailles ist schließlich auch gescheitert.
Egal, an den deutschen Auflagen sollen die Griechen genesen. Überwacht werden sie vom deutschen ESM-Chef Regling – und natürlich von den “Institutionen”, die alle drei Monate (also ständig) nach dem Rechten schauen sollen. (…)“ weiterlesen bei ‚Lost in Eu‘
„Die Griechen haben Grund zur Skepsis. Nicht nur, weil ihnen schon unzählige Male ein nahes Ende der Krise angekündigt wurde. Sondern vor allem, weil die vagen Vorteile der Euro-Gruppenm-Einigung in scharfem Kontrast zur Gewissheit stehen, dass Ende des Jahres neue, schmerzhafte Sparmaßnahmen in Kraft treten. (…)
Die Griechen wissen nur zu gut, Weiterlesen

















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